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Seit April zeigt das Frankfurter Städel Museum die Ausstellung 'Fotografien werden Bilder'. Darin ist auf rund 200 teils großformatigen Bildern zu sehen, wie die bekannten Fotografen Hilla (1934-2015) und Bernd Becher (1931-2007) und ihre ersten neun Schüler, die sie an der Düsseldorfer Akademie unterrichteten, die Fotografiekunst prägten. Alle Werke der Becher-Schüler zeichnen sich - trotz ihrer Vielfalt - durch ihr stets zwiespältiges Verhältnis zur Malerei aus und spiegeln eine selbstbewusste Wieder- bzw. Neuentdeckung der Fotografie als künstlerisches Medium wider. Der gewichtige und informative Begleitkatalog zur Ausstellung (27.04. bis 13.08.2017) ist im Hirmer Verlag erschienen.




Die Maler und Bildhauer Max Klinger (1857-1920) und Markus Lüpertz (geb. 1941) haben vor allem wegen der Frage nach dem Provokativen und Anstößigen in ihrem Werk immer wieder scharfe Kritik einstecken müssen. In Sachsen werden sie im kommenden Jahr im Museum der bildenden Künste Leipzig vom 28. Januar bis zum 24. September erstmals in Form ihrer Kunst aufeinandertreffen, ihr Werk wird in einem spannungsvollen Dialog präsentiert. Der vom Verlag Walther König herausgegebene Ausstellungskatalog 'Max Klinger. Markus Lüpertz. Zeitgenössische Kunst' (Deutsch/Englisch) versammelt Aufsätze von Ulf Jensen, James Lawrence, Jan Nicolaisen und Hans-Werner Schmidt zum Werk und zur Arbeitsweise der beiden Maler-Bildhauer und hält in aussagekräftigen Fotos den Zusammenklang von Kunstwerken und Architektur fest; zudem werden alle ausgestellten Kunstwerke gezeigt.




Im Mai hat die Kunstbiennale Venedig 2017 (bis zum 26.11.2017) begonnen und Philipp Kaiser, der Kurator der thematischen Schau 'Women of Venice', die im Schweizer Pavillon zu sehen ist, hat den begleitenden und gleichnamigen Kunstführer herausgegeben. Ausstellung und Buch reflektieren die bisher kaum beachtete Nichtanwesenheit von Alberto Giacometti auf der Biennale - und das, obwohl der Schweizer als einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts gilt. Schau und Buch präsentieren Werke, die in dem von dem Architekten Bruno Giacometti 1952 errichteten Pavillon zu sehen sind und sich mit dem Vermächtnis und Kosmos seines Bruders Alberto beschäftigen. Die Werke stammen von Carl Bove sowie dem Künstlerpaar Teres Hubbard und Alexander Birchler.




Obwohl vor allem in den vergangenen zehn Jahren das Interesse an der zeitgenössischen Kunst aus dem Iran hierzulande deutlich gestiegen ist - viele Ausstellungen haben sich mit der dortigen Gegenwartskunst beschäftigt -, liegen bisher kaum Veröffentlichungen vor, die danach fragen, was es heißt, heute Künstler(in) im Iran zu sein. Der Band 'Stimmen aus Teheran. Interviews zur zeitgenössischen Kunst' von Hannah Jacobi schließt diese Lücke. Die Kunsthistorikerin hat 18 Gespräche mit Künstler(inne)n und Theoretiker(inne)n geführt, um die aktuellen Sichtweisen nachzuzeichnen, die sich parallel zur iranischen Reformpolitik seit 1997 entwickelt haben.

 

Obwohl vor allem in den vergangenen zehn Jahren das Interesse an der zeitgenössischen Kunst aus dem Iran hierzulande deutlich gestiegen ist - viele Ausstellungen haben sich mit der dortigen Gegenwartskunst beschäftigt -, liegen bisher kaum Veröffentlichungen vor, die danach fragen, was es heißt, heute Künstler(in) im Iran zu sein. Der Band 'Stimmen aus Teheran. Interviews zur zeitgenössischen Kunst' von Hannah Jacobi schließt diese Lücke. Die Kunsthistorikerin hat 18 Gespräche mit Künstler(inne)n und Theoretiker(inne)n geführt, um die aktuellen Sichtweisen nachzuzeichnen, die sich parallel zur iranischen Reformpolitik seit 1997 entwickelt haben.


Die KiCo Sammlung, die 2009 von einem Sammlerpaar ins Leben gerufen wurde und sich zunächst nur der Farbmalerei widmete, umfasst längst das gesamte Spektrum der bildbezogenen Gegenwartskunst: Heute spannt sie den Bogen vom Tafelbild bis hin zur Installation und gilt daher mittlerweile als eine der wichtigsten Kollektionen zeitgenössischer Kunst. Der in englischer Sprache verfasste Katalog 'The KiCo Collection' legt darüber Zeugnis ab, dass sich die Künste nicht mehr in einzelne Gattungsschubladen schieben lassen, sondern ihre Kraft aus inhaltlichen und medialen Grenzüberschreitungen beziehen. Gezeigt werden zentrale Werkblöcke der KiCo Sammlung, u. a. von Katharina Grosse, Maria Lassnig, Olafur Eliasson und Wolfgang Tillmans.


Im Zentrum der Arbeit der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz steht seit den 1980er-Jahren die Untersuchung von Raum und Licht. Mit ihren Arbeiten gehört sie zu den weltweit bedeutendsten Schaffenden auf diesem Gebiet. In dem Ausstellungskatalog 'Brigitte Kowanz', der in englischer Sprache verfasst ist, befassen sich die Autoren Christa Steinle (die auch als Herausgeberin fungiert), Rainer Fuchs, Cliff Lauson und Peter Weibel mit der Magie und Wirkung jener Installationen von Kowanz, welche die Künstlerin eigens für den österreichischen Pavillon der diesjährigen Biennale in Venedig kreiert hat. So kann man diese Werke als Zuschauer bzw. Leser aus unterschiedlichen, faszinierenden Perspektiven betrachten.


Der Berliner Künstler Jan Timme setzt die Betrachter seiner Kunstwerke - darunter Licht- und Neonobjekte, Fotografien oder (textbasierte) Wandmalereien - gerne auf die Spur bedeutsamer Vordenker wie André Breton, Marcel Duchamp oder George Bataille. Dabei entdeckt er seine geistigen Väter in jeder Schau neu. In seinem von ihm selbst konzipierten und gestalteten Katalog 'Jan Timme. Endless Night' (Englisch) gibt der Künstler einen ausführlichen Überblick über seine Arbeiten und internationalen Ausstellungen aus den Jahren 1996 bis 2016.

 



Vor 41 Jahren wurde der Kunstverein Oerlinghausen gegründet; seitdem ist diese Bürgerinitiative für die Kunst zu einem festen Begriff unter den Freunden aktueller Kunst geworden. Das, was der Verein in der letzten Dekade an Akzenten gesetzt und an Vermittlungsarbeit zwischen zeitgenössischer Kunst und ihren Besuchern/Sammlern geleistet hat, dokumentiert die Publikation 'Kunstvereint' aus dem Kerber Verlag. Das Kunstbuch schreibt damit die Erfolgsgeschichte der ersten drei Dekaden des Vereins, die bisher in mehr als 200 Ausstellungen ihren überzeugenden Ausdruck findet, fort. Die Publikation will auch als ein Plädoyer für das Ehrenamt verstanden werden, dem heutzutage eine immer größere Bedeutung zukommt.




Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde der englische Künstler Martin Creed durch sein umstrittenes Werk 'Work No. 227, the lights going on and off', das er für die Schau zum Turner Prize 2001 in der Tate Gallery zeigte und mit dem er diesen Preis auch gewann. Das Werk bestand aus einem leeren Raum, in dem das Licht regelmäßig an- und wieder ausgeschaltet wurde. Der Katalog 'Martin Creed', der jetzt als Begleitband zu seinen beiden jüngsten Ausstellungen in Deutschland und Österreich (2015 Kunstverein Heilbronn, 2016 Galerie im Taxipalais in Innsbruck) erschienen ist, enthält 130 farbige Abbildungen und erläutert zudem Creeds vielseitiges und auf kein Medium festgelegtes Werk. Unter anderem produziert Creed Videos, malt und arbeitet skulpturell.




Der österreichisch-irische Künstler Gottfried Helnwein zählt zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten zeitgenössischen deutschsprachigen Künstlern. Das Buch 'Gottfried Helnwein: Kind' vereint seine Hauptwerke aus sämtlichen Schaffensphasen - von den ersten Aquarellen und Aktionen bis zu den großformatigen Bildern aus jüngerer Zeit, auf denen vor allem Köpfe junger Mädchen und irritierende Figurengruppen zu sehen sind. Der Buchuntertitel 'Kind' bezieht sich auf die Metapher von Helnweins Kunst, die von der Darstellung des äußerlich und innerlich verwundeten Kindes beherrscht ist.




2007 öffnete das Einkaufs-, Kultur- und Dienstleistungszentrum Sihlcity in Zürich seine Pforten; und von Anfang an finanzierte die Miteigentümerschaft - die Immobilieninvestmentgesellschaft Swiss Prime Site und fünf Immobilienanlagegefäße ? in der Stadt das Projekt 'Kunst am Gebäude'. Dafür wurde jedes Jahr ein Wettbewerb veranstaltet, um Künstler für die Gestaltung von Riesenpostern zu gewinnen, die dann für jeweils drei Monate an den Außenfassaden der Sihlcity-Gebäude präsentiert wurden. Anschließend wurden die Kunstwerke vernichtet. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, hat die Miteigentümerschaft Sihlcity das Buch 'Farbanschlag' herausgegeben, in dem die realisierten Siegerprojekte auf 130 Abbildungen versammelt sind. Ergänzende Texte beschäftigen sich u. a. mit der Bedeutung vergänglicher Kunst.

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